Mein Traum…. Mohnblumen, erster Versuch!

Ihr Lieben, wenn ich an Mohnblumen denke, dann denke ich immer an das Buch und den Film „Der Zauberer von Oz“ (ja, ich meine diese alte Verfilmung mit Judy Garland). Jetzt fragt ihr euch sicher, „Warum denkt sie denn an Mohnblumen? Dorothy hat doch diese wundervollen roten Schuhe an.“. Dass die Schuhe ein echter Hingucker sind, das will ich gar nicht bestreiten. Aber ich denke deshalb an die Mohnblumen, weil sie auch ein stückweit meine Sicht auf die Natur prägen. Kündigt sich der Sommer an, dann geschieht dies nicht nur, indem die Temperaturen steigen, sondern auch auf den Feldern der wilde Mohn blüht. Ganze Felder mit Getreide weisen rote Stellen auf und verzaubern einen schlichten beigen Flecken Erde in ein rotes Meer.

Als Kind wurde mir immer erzählt, dass ich unbedingt aufpassen solle, dass ich nicht in einem Mohnfeld einschlafe – so wie es Dorothy in Oz passiert ist. Gut, das habe ich auch nie vorgehabt. Aber dennoch hat es die Faszination um diese Pflanze mit seinem kräftigen Rot und den Sagen bei mir nie geschmälert. Und auch heute freue ich mich noch sehr, wenn sich der Mohn in einem Feld oder an den Straßen ausbreitet und die Landschaft zu einem zauberhaften Flecken Erde – zu meinem Oz – macht.

Die Mohnblumen spielen aber auch bei Frau Schnittchen eine wichtige Rolle. Diejenigen von euch, die uns regelmäßig jede Woche folgen und unsere Beiträge erwarten, haben sicherlich in den vergangenen Wochen festgestellt, dass wir pausiert haben. Das lag nicht daran, dass wir im Urlaub waren, sondern dass Frau Schnittchen leider krankheitsbedingt ausgefallen ist. Das bedeutete demnach nicht nur stopp bei den Beiträgen, sondern auch hinsichtlich Bilder zu neuen, traumhaften und überaus leckeren Kuchenkreationen. Aber, seit zwei Wochen sind wir zurück da und Frau Schnittchen hat nun endlich wieder – wie ihr bereits letzte Woche feststellen konntet – damit begonnen, zu arbeiten. Da sie sich aber noch nicht so ganz sicher fühlte, was die Feinmotorik betraf, fing sie klein an. Aber mal ganz unter uns: Sie möchte auch das Beste aus sich rauskitzeln und dementsprechend hat sie meines Erachtens mit einem echt tollen und aufwendigen Blumen-Torten-Traum begonnen.

Für einen Auftrag zum 20. Hochzeitstag hat sie eine Buttercrème-Torte, bestehend aus vier dünnen Böden Biskuit und einer Himbeer-Mascapone Füllung hergestellt. Verziert hat Frau Schnittchen diese köstliche Torte mit einem Blumenmeer, darunter auch Mohnblumen.

Und? Was meint ihr dazu? Sind die Blumen und auch die Torte nicht wunderbar gelungen? Ich muss an dieser Stelle sagen: Willkommen zurück Frau Schnittchen! Und euch wünsche ich viel Spaß die nächsten Wochen ihr bei den weiteren Kreationen über die Schulter zu gucken. Und wer weiß, vielleicht zaubert Frau Schnittchen auch eine komplette Mohnblumentorte à la der Zauberer von Oz.

Eure Frau Schnittchen und Steffi

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